
Ich erspar mir mal das Marketing-Geblubber und Mini-Review. Ich kauf’s sowieso nicht. Weil ich’s blöd finde. Und Adobe findets auch doof, weil’s kein Flash kann, warum auch immer. Aber seht selbst

Was für ein Ende. Cameron’s Chip irgendwo in der Zukunft. John Henry irrt durch ein apokalyptisches L.A., Catherine Weaver und John sind gefangen. Keiner kennt John. Keiner hat je von ihm gehört. Wurde die Zukunft durch irgendeine Handlung dramatisch geändert? Wieso kennt keiner den Anführer des Widerstandes gegen die Maschinen? Wieso lebt Derek noch, der in Folge 21 getötet wurde? Ich glaube, dass der John Connor von heute…der John Connor von Morgen ist. Und sich erst jetzt einen Namen macht. Auch die wahre Cameron, Alison Young, wird gezeigt…ebenso wie Kyle Reese. Was meine Theorie eigentlich nur bekräftigt

1997. Sarah Connor und ihr Sohn John sind auf der Flucht. Auf der Flucht vor Cyborgs, die nur eine Mission kennen: Den Anführer der Armee, die gegen Skynet kämpft, zu töten. Ein schier endloses Unterfangen. Eines Tages kommt allerdings Hilfe aus der Zukunft.Cameron, ein weiblicher Terminator, soll John vor jeglicher Gefahr schützen. Als sie dann in das Jahr 2007 reisen, um die eigentliche Entwicklung von Skynet selbst aufzuhalten, fängt ihr Abenteuer gerade erst an.
Sarah Connor Chronicles verfolgt eine alternative Storyline als die drei Filme. Denn würde es nach diesen gehen, wäre Sarah 2007 nichtmehr am Leben
Auch kommen ab und zu neue Soldaten und Charakete aus der Zukunft, um Unterstützung zu bieten. Bspw. Derrick Reese (Klingeling? Japp, Kyle Reese’ Bruder) und eher unfreiwillig dessen Freundin. Aber auch Skynet schickt seine Schergen durch die Zeit, um den künftigen Widerstandskämpfer auszulöschen. Und Cameron macht es mit ihrer rationellen Denkweise manchmal auch nicht unbedingt einfacher.
Ausgefeilte Story, super Charaktere, schauspielerische Leistungen find ich sehr gelungen (wer Episode 1 von Staffel 2 gesehen hat, weiß wovon ich spreche). Und die Aufmachung ist für ‘ne Serie ebenfalls richtig gut. Fast Film-Niveau
Und jetzt, zum Einstimmen noch Shirley Manson mit ihrer Interpretation von “Samson & Delilah”. Die spielt übrigens ab Staffel 2 den T-1000.

Seit langem wieder eine Serie, die mich komplett gefesselt hat. Die Geschichte rund um die beiden Schönheitschirurgen Sean McNamara und Christian Troy lässt einen einfach nicht los. Nip/Tuck ist spannend, dramatisch, cool, witzig. All das sind die Zutaten, die eine gute Serie braucht. Ausserdem sind die Charaktere, respektive die Schauspieler, super. Sie passen perfekt in ihre Rollen.
Aber auch das äusserlich so perfekte Leben der beiden ist von Schicksal und Leid getrübt. Sean’s Familie droht an Desinteresse zu zerbrechen. Er hat kaum Zeit für Julia und seine beiden Kinder. Auch im Bett klappt es nicht mehr so wie früher. Julia wächst vieles über den Kopf und sie weiß nicht mehr, wohin mit ihren Problemen und Sorgen. Der pubertierende Sohn Matt macht es da auch nicht wirklich einfacher.
Christian ist der Womanizer der beiden. Er hat jeden Tag eine andere Frau, die ihm Gesellschaft leistet. Diese Frauen landen dann auch nicht selten auf dem OP-Tisch. Irgendjemand muss ja für Kundschaft sorgen. Allerdings lässt sich nicht jede seiner Affären so leicht abservieren; und das bekommt er auch zu spüren. Aufgrund seiner Geldgier bringt er die Existenz von beiden immer wieder in Gefahr. Ob er nun einem Kinderschänder, der die 6-jährige Tochter eines Drogenbosses missbraucht, ein neues Gesicht verpasst oder es sich mit Millionenschwerer Kundschaft wie Mrs. Grubman so verscherzt, das diese die Praxis auf $10.000.000 Schadensersatz verklagt.
Leute, schaut euch Nip/Tuck an. Es macht wirklich absolut süchtig. Die Story mag zwar manchmal etwas überzogen wirken, aber das stört eigentlich nicht weiter. Schade nur, das Pro7 die Serie schon vor Ende der zweiten Staffel absetzen will. Ein Glück, das ich sie schon gesehen hab